Industrie

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US-Reifenhersteller: Gewinnwarnung bei Goodyear wegen Auto-Krise in Europa

Die Wirtschaftsflaute in Europa belastet den US-Reifenhersteller. Goodyear kappt deswegen seine Gewinnprognose. Das Unternehmen will sich sogar aus einzelnen Märkten verabschieden. Die Aktie verliert.

Der US-Reifenhersteller gibt eine Gewinnwarnung heraus. Quelle: dapd
Der US-Reifenhersteller gibt eine Gewinnwarnung heraus. Quelle: dapd

New YorkDer größte US-Reifenhersteller Goodyear hat wegen der Wirtschaftsflaute in Europa seine Geschäftsziele zurückgenommen. Seine Gewinnprognose für dieses Jahr kappte der Konzern am Dienstag auf 1,4 bis 1,5 Milliarden Dollar, nach bislang 1,6 Milliarden. Vorbörslich verlor die Aktie drei Prozent an Wert.

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Im vergangenen Vierteljahr sprang bei Goodyear kein für Ausschüttungen an die Aktionäre verfügbarer Gewinn heraus, während der Umsatz um elf Prozent auf 5,05 Milliarden Dollar schrumpfte. Ein Jahr zuvor hatte Goodyear noch 18 Millionen Dollar verdient. Abgesehen von Sonderposten verdiente Goodyear jedoch mit 39 Cent je Aktie fast doppelt so viel wie von Branchenexperten erwartet.

Die größten Reifenhersteller

  • Platz 7

    Hankook - 4,2 Milliarden Euro Umsatz (Stand: 2011)

  • Platz 6

    Sumitomo - 5,3 Milliarden Euro Umsatz

  • Platz 5

    Pirelli - 5,6 Milliarden Euro Umsatz

  • Platz 4

    Continental - 8,8 Milliarden Euro Umsatz

  • Platz 3

    Goodyear - 16,4 Milliarden Euro Umsatz

  • Platz 2

    Michelin - 20,3 Milliarden Euro Umsatz

  • Platz 1

    Bridgestone - 22,9 Milliarden Euro Umsatz

Goodyear will sich zum Selbstschutz teilweise von dem kriselnden Markt in Europa verabschieden. Hierzu gab das Unternehmen bereits im vergangenen Monat bekannt, sein Werk im französischen Amiens zu schließen und zudem in Europa keine Reifen für die Landwirtschaft mehr zu verkaufen. Goodyear erwarte in Europa eine anhaltende wirtschaftliche Schwäche und ziehe deshalb die Konsequenzen, um dort langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, erklärte Konzernchef Richard Kramer.

  • 19.02.2013, 13:43 UhrWencke74

    Die Frage ist doch, ob das nicht ein guter Ansatzpunkt für Continental ist, der ja auf dem europäischen Markt am Stärksten vertreten ist. Wenn sich die US-amerikanischen Konzerne zurückziehen, kann Conti durchstarten sobald die Krise überwunden ist. Und wo es runter geht, muss es doch auf wieder hochgehen, oder?

  • 13.02.2013, 08:35 Uhralfred789

    Die Autokrise in Europa macht vielen in der Branche zu schaffen, aber es gibt viele die die Krise gut überstanden haben wie zum Beispiel die Schaeffler Gruppe, Hauptaktionär von Conti. Conti war auch in der Krise vor einigen Jahren aber die Schaeffler Gruppe hat das Unternehmen erfolgreich saniert.

  • 13.02.2013, 01:21 UhrSANTOS

    REIFEN-HERSTELLER BENÖTIGEN SICH NUR ETWAS FLEXIBLER ZU BEWEGEN UND MOMENTAN EHER IM ASIATISCHEN RAUM IHRE REIFEN ZU VERKAUFEN !

    WER NATÜRLICH SICH AUF EUROPA ALLEINE VERLÄSST IST VERLASSEN !

    EUROPAS AUTOHERSTELLUNG WIRD EINEN STILLSTAND ERLEBEN WIE NOCH NIE ZUVOR !

    SCHULD HIERFÜR IST DIE EUROPAEISCHE POLITIK DIE EINE ARBEITSPLATZLÖSUNG EUROPAWEIT EHER BLOCKIERT ALS DASS ES EINEN AUFRUCK GIBT !

    " SOLANGE MAN ABER IN BRÜSSEL DIE EWIGE RITTER BEIBEHÄLT WIRD SICH IN DEM WIRTSCHAFTLICHER AUFSCHWUNG FÜR EUROPA NICHTS BEWEGEN ! "

    ALSO MUSS EUROPA SICH ENTSCHEIDEN...ENTWEDER GEHEN DIE POLITIKER IN BRÜSSEL...BARROSO ALS ERSTER...ODER EUROPA GEHT DEN BACH RUNTER !

    AUCH DEUTSCHE MÜSSEN DEN PLATZ IN BRÜSSEL RÄUMEN !
    EINEN HERR SCHULZ IST NICHT MEHR FÜR EUROPA GEWINNBRINGEND DABEI !

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