US-Rüstungskonzern
Lockheed-Martin baut 4000 Stellen ab

Der Sparkurs der US-Regierung belastet die Bilanzen der nationalen Rüstungsindustrie. Lockheed Martin, die größte Waffenschmiede des Landes, muss nun tausende Stellen abbauen.
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BethesdaDie schrumpfenden US-Militärausgaben veranlassen den Rüstungskonzern Lockheed-Martin zu harten Einschnitten. Mehrere Standorte im Land werden geschlossen oder zusammengelegt. Das kostet 4000 Mitarbeiter den Job, wie das Unternehmen am Donnerstag erklärte.

Lockheed-Martin stellt unter anderem Kampfjets, Drohnen, Raketen und gepanzerte Fahrzeuge her und gehört damit zu den wichtigsten Lieferanten der US-Armee. Zuletzt liefen die Geschäfte jedoch mau, weil das Militär sparen muss. Der Haushaltsstreit zwischen den Parteien in Washington hatte die Lage zusätzlich verschärft.

„Diese Aktionen sind nötig, um unser Geschäft zukunftssicher zu machen“, erklärte Konzernchefin Marillyn Hewson am Sitz in Bethesda nahe der Hauptstadt Washington. Seit 2008 hat Lockheed Martin die Zahl der Beschäftigten nach eigenen Angaben bereits von 146 000 auf 116 000 reduziert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das amerikanische Jobwunder beschränkt sich halt eher auf Teilzeitbilligjobs. Perlen wie oben genannte Spezialisten finden sich so schnell nicht.

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