US-Steuerbehörde fordert 2,7 Milliarden Dollar
Glaxo Smith Kline droht Milliarden-Zahlung

Die US-Steuerbehörde IRS fordert Steuernachzahlung in Höhe von 2,7 Milliarden Dollar von dem britischen Pharmakonzern Glaxo Smith Kline.

HB LONDON. Wie das Unternehmen am Mittwoch in London mitteilte, erhielt es eine entsprechende Steuernachforderung, die es jedoch vor dem US-Steurgericht anfechten wolle. Die Nachzahlung bezieht sich nach den Angaben auf Gewinne mit Produkten des Vorläuferunternehmens Glaxo Wellcome und beinhalte Steuerforderungen der Geschäftsjahre 1989 bis 1996.

Sollte das IRS mit seiner Steuernachforderung tatsächlich Erfolg haben, müsste Glaxo zusätzlich zu den genannten 2,7 Mrd. Dollar noch Zinsen in Höhe von geschätzten 2,5 Mrd. Dollar an die Behörde überweisen. Um dies zu verhindern, will Glaxo die Steuernachzahlung vor dem US-Steuergericht anfechten, da sich das Unternehmen im Vergleich zur Besteuerung anderer Pharmakonzernen benachteiligt fühlt.

Der Beginn des angestrebten Prozesses werde nicht vor 2005 erwartet, hieß es. Zuvor waren mehrere Verhandlungsversuche zwischen Glaxo und der IRS sowie zwischen der britischen Steuerbehörde und der IRS gescheitert. Zudem hält Glaxo eine weitere Steuernachforderung für die Jahre 1997 bis 2000 für möglich. Gleichzeitig versicherte der Konzern, für die bestehenden Steuerforderungen ausreichende Rückstellungen gebildet zu haben.

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