US-Stromkonzern will Netzbetrieb ausgliedern
General Electric und Macqaurie werben um TXU

Im Süden der USA bahnt sich eine milliardenschwere Beteiligung im Energiesektor an. Das „Wall Street Journal“ berichtet am Montag, sowohl der Mischkonzern General Electric als auch ein Fonds der australischen Macquarie Bank hätten sich um eine Beteiligung am Stromnetz des größten texanischen Stromversorgers TXU beworben.

HB NEW YORK. Es gehe um eine Transaktion im Volumen von mindestens 5 Mrd. Dollar, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit dem Vorgang vertrauten Personen.

TXU erwäge, den Netzbetrieb in eine eigene Gesellschaft auszugliedern und davon 49 Prozent zu verkaufen, hieß es in dem Bericht weiter. Binnen weniger Wochen könne eine Entscheidung fallen, aber es sei noch nicht sicher, dass TXU einen Partner ins Boot hole. Im vergangenen Oktober hatte TXU erstmalig angekündigt, die Optionen für ihr Stromnetz zu prüfen.

Üblicherweise sind US-Stromkonzerne mehr an der kapitalintensiven, aber auch profitableren Seite der Stromerzeugung interessiert. TXU gilt in der US-Versorgerbranche als Top-Performer, seit John Wilder vor zwei Jahren die Führung des Konzerns übernahm.

GE und TXU wollten sich zu dem Bericht nicht äußern. Macquarie war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Die australische Bank gab jedoch am Montag bekannt, dass sie in den USA den Wasserversorger Aquarion übernimmt. Der Kaufpreis liegt bei 625 Dollar in bar. Hinzu kommen Schulden im Volumen von 235 Mill. Dollar.

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