US-Unternehmen
Wirtschaftslenker enttäuscht über Romneys Niederlage

Hollywood-Stars jubeln über den Wahlsieg von US-Präsident Obama. Die Wirtschaftswelt zeigt sich dagegen in ersten Reaktionen enttäuscht. Die Firmenlenker zweifeln an seiner Politik und blicken skeptisch in die Zukunft.
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DüsseldorfGeteilte Stimmung in Amerika: Viele Hollywood-Stars und Musiker freuen sich über den Sieg von Barack Obama. „Ich bin so froh! Das ist eine der besten Nächte meines Lebens! Tränen laufen über mein Gesicht!“, twitterte etwa Pop-Star Cher. „Alles in Butter!“, jubelte Sängerin Katy Perry.

Erste Stimmen aus der US-Wirtschaft zeigen sich hingegen enttäuscht über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA. Viele Unternehmenslenker und Firmenchefs hatten auf den republikanischen Kandidaten Mitt Romney gesetzt.

„Viele Wirtschaftsführer sind zweifellos enttäuscht über die Wahlergebnisse“, sagt etwa Gary Shapiro, Präsident und Vorstandschef des US-Elektronikhandelsverbands, der Consumer Electronics Association. „Persönlich bin ich völlig niedergeschlagen“, so Shapiro.

Die letzten vier Jahre hätten den Unternehmen eine große Ungewissheit beschert. Die Firmen bräuchten Sicherheit und Zuverlässigkeit, um für die Zukunft planen, Menschen einstellen und zur Wirtschaftsleistung beitragen zu können.

„Ich bin traurig darüber, dass unsere Mitbürger sich für den Status quo entschieden haben statt für das, was hätte sein können“, sagt Shapiro weiter. Allerdings hoffe er, dass Obama nun mit dem Kongress zusammenarbeite und die schwierigen Entscheidungen treffen werde, die Amerika brauche.

Auch der ehemalige Vorstandschef des Finanzdienstleisters Wells Fargo, Dick Kovacevich, zeigt sich enttäuscht über den Wahlsieg Obamas. „Er wird weiter die Regulierung verschärfen, die Wirtschaft dämonisieren und verteufeln und viel Geld ausgeben sowie höhere Steuern erhöhen“, so Kovacevich.

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  • Ich dachte immer, nur das Volk wäre so blöd. Tja, wo soll´´s auch herkommen.

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