US-Verkaufszahlen
Deutsche Autofirmen legen in den USA zu

Die deutschen Automobilhersteller BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Audi haben im Juni im amerikanischen Markt ihre Verkaufszahlen teilweise deutlich erhöht. Dagegen gab es bei Volkswagen einen Rückschlag.

HB/dpa DETROIT. Die europäischen, japanischen und südkoreanischen Autoanbieter befanden sich zum größten Teil weiter auf Vormarsch. Dies geht aus den am Dienstag veröffentlichten US-Verkaufszahlen der Autofirmen hervor.

General Motors, Ford und die Chrysler Group, die amerikanische Daimler-Chrysler-Tochter, gaben sich für das zweite Halbjahr optimistisch, doch rechnet niemand mit einem Nachlassen der harten Preiskämpfe. US-Autokäufer erhalten von den großen Drei aus Detroit weiterhin mehr als 3000 Dollar Preisnachlässe je Fahrzeug.

Der US-Gesamtabsatz aller Anbieter stagnierte im Juni 2003 gegenüber dem entsprechenden Monat des Vorjahres mit knapp 1,5 Millionen Autos. Im ersten Halbjahr wurden 8,2 (Vorjahresvergleichszeit:8,4) Millionen Autos ausgeliefert.

General Motors erhöhte seinen US-Absatz im Juni um 1,5 Prozent auf 429 742 Autos und lieferte in den ersten sechs Monaten 2,28 Millionen Autos aus, minus 5,4 Prozent. Ford brachte unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover im heimischen Markt insgesamt 311 252 Autos unter, minus 7,7 Prozent. Ford hat seit Jahresbeginn 1,75 Millionen Autos verkauft, minus drei Prozent.

Die Chrysler Group lieferte im Juni 198 962 Autos aus, plus sechs Prozent. Chrysler hat in den ersten sechs Monaten 2003 in den USA 1,1 Millionen Autos verkauft oder vier Prozent weniger als im entsprechenden Abschnitt des Vorjahres. Chrysler-Verkaufschef Gary Dilts verwies auf die besseren Wirtschaftsaussichten, die niedrigen Zinsen, steigende Aktienkurse und ein zunehmendes Vertrauen der Verbraucher. „Das wirtschaftlich Umfeld tendiert nach oben“, betonte er.

Die Mercedes-Benz USA steigerte ihren Verkauf im Juni um 6,7 Prozent auf 17 246 Autos. Die für den Mercedes-Verkauf in den USA zuständige Gesellschaft legte im ersten Halbjahr 2003 um 2,9 Prozent auf 105 901 Autos zu. Der C- und E-Klasse-Absatz lief auf Hochtouren.

Die BMW Group, die US-Tochter von BMW, lieferte im Juni, einschließlich Mini, 24 820 Autos aus, plus 10,5 Prozent. Der US-Verkauf stieg im Januar-Juni-Abschnitt um zehn Prozent auf 137 098 Autos. Dies waren neue Rekordergebnisse. BMW legte mit seinen Pkw- Modellen und mit dem Mini deutlich zu, während der X5-Geländewagen Verkaufseinbußen erlitt.

Die Porsche Cars North America verkaufte im Juni 2711 Autos, plus 27 Prozent. Porsche profitierte von dem Geländewagen Cayenne von dem insgesamt 1401 Stück verkauft wurden. Dagegen gab es bei den Sportwagen starke Rückschläge. Porsche hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im US-Markt 13 215 (11 427) Autos untergebracht.

Die Volkswagen of America hat im Juni einen starken US- Absatzrückgang von 21 Prozent auf 25 808 Autos verbucht. Der Jetta- und Passatabsatz litten, während der Beetle-Verkauf mit Hilfe des Cabriolets deutlich zulegte. VW hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres im amerikanischen Markt 145 958 Autos verkauft, minus 14,2 Prozent.

Die Audi of America steigerte ihren US-Absatz im Juni kräftig um 9,7 Prozent auf 8009 Autos. Der Audi-Halbjahresabsatz fiel gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt geringfügig um 2,6 Prozent auf 41 089 Autos.

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