US-Wassertochter
Börsengang von American Water soll RWE Milliarden bringen

American Water hat am Montag 64 Mill. Aktien für den geplanten Börsengang in New York bei der Marktaufsicht SEC angemeldet. Der Essener Energieversorger RWE verspricht sich vom Börsengang seiner US-Wassertochter viel Geld.

HB FRANKFURT. American Water nannte einen Schätzpreis von jeweils 24 bis 26 Dollar für die Papiere. Das Unternehmen wäre an der Börse damit rund vier Mrd. Dollar wert. RWE will zunächst nur 40 Prozent von American Water verkaufen, wie aus dem Dokument hervorgeht. Der Engergieversorger kann also auf Einnahmen von 1,54 bis 1,66 Mrd. Dollar (derzeit 974 Mill. bis 1,05 Mrd. Euro) hoffen.

Eigentlich will RWE die Mehrheit an der defizitären Tochter so schnell wie möglich abgeben und sich am Ende komplett davon trennen. American Water Works hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 2,21 Mrd. Dollar 343 Mill. Dollar Verlust erwirtschaftet. Die Börsenpläne für den Wasserversorger gibt es schon länger. Der neue RWE -Chef Jürgen Großmann hatte im Februar aber ein Fragezeichen hinter den Zeitplan gesetzt. Theoretisch sei der Börsengang im Frühjahr möglich, der genaue Zeitpunkt sei aber offen.

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