US-Wirtschaft : Die Erfolgsmaschine Apple bewegt die US-Börse

US-Wirtschaft
Die Erfolgsmaschine Apple bewegt die US-Börse

Experten warnen, dass die US-Konzerne ihre Rekordgewinne nicht noch weiter erhöhen können. Ihre Kosten steigen bereits weiter. Ohne Apple würde der Gewinn der 500 größten Unternehmen lediglich stagnieren.
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New York, DüsseldorfDie Gerüchteküche brodelt: Das neue iPhone soll im Juni, spätestens im Oktober kommen. Die Nachfrage nach Apple-Produkten ist so groß, dass sie nicht mehr nur den Aktienkurs auf immer neue Rekorde treibt, sondern die gesamte US-Börse bestimmt.

Der weltweit wichtigste Börsenindex, der amerikanische S&P 500, ist nach dem Börsenwert seiner 500 Gesellschaften gewichtet. Apple ist mit 580 Milliarden Dollar so wertvoll wie keine andere Firma. Die Apple-Aktie beeinflusst den S&P inzwischen zu 4,5 Prozent. Zum Vergleich: Die großen High-Tech-Unternehmen Microsoft oder IBM kommen auf 1,9 Prozent, der Mischkonzern General Electric auf 1,7 Prozent.

Apple bewegt mit seiner Marktkapitalisierung nicht nur die Kurse der US-Börse, sondern lenkt auch den gesamten Gewinntrend in Amerika. Heute läutet der US-Aluminiumkonzern Alcoa die neue Quartalssaison ein. Alle Unternehmen im S&P 500 zusammen werden nach Prognosen der Analysten, die beim Finanzdienstleister Bloomberg zusammenlaufen, ein Nettoergebnis von 224 Milliarden Dollar erzielt haben. Das sind zehn Milliarden Dollar oder 4,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Aber: Nach einer Analyse der Investmentbank Barclays resultiert das Plus nur aus den üppigen Apple-Gewinnen.

Sie steigen Quartal für Quartal mehr als 50 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahreszeitraum. Analysten gehen davon aus, dass der Konzern im laufenden Jahr netto 41,5 Milliarden Dollar verdienen wird – 60 Prozent mehr als 2011. Ohne das große Plus bei Apple würden die Gewinne der 500 größten US-Konzerne in der Summe nur stagnieren.

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Opfer des eigenen Erfolgs

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Zahl der Arbeitslosen immer noch hoch.

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