USA
BASF gewinnt vor Gericht gegen Lyondell

Der Chemieriese BASF hat in den USA einen Gerichtsstreit mit dem Chemierivalen Lyondell um überhöhte Bezugspreise für die Chemikalie Propylenoxid gewonnen. Gegen das Urteil der ersten Instanz kann Lyondell Berufung einlegen.

HB FRANKFURT. Ein Gericht im US-Bundesstaat New Jersey sprach den Ludwigshafenern 170 Mill. Dollar (126 Mill. Euro) Entschädigung durch Lyondell zu. „Wir freuen uns, dass die Jury die Berechtigung der Forderung von BASF gegen Lyondell anerkannt hat“, erklärt der Chemiekonzern am Mittwoch.

BASF und Lyondell hatten 1998 vertraglich vereinbart, dass BASF für 13 Jahre Propylenoxid von Lyondell bezieht. Der Vertrag sah vor, dass BASF für die Chemikalie nicht mehr als den niedrigsten Preis bezahlen muss, den Lyondell von anderen Kunden verlangt. BASF hatte vor Gericht nachweisen können, dass andere Unternehmen die Chemikalie deutlich günstiger bezogen haben.

Propylenoxid ist ein wichtiges Ausgangsmaterial für Polyurethan-Kunststoffe, wie sie in Kühlschränken, Bodenbelägen und Schuhsohlen Verwendung finden.

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