USA ist ein großer Markt
Starker Euro drückt leicht auf Umsatz von Stihl

Der Motorsägenhersteller Stihl rechnet durch den starken Euro in diesem Jahr mit einem leichten Umsatzrückgang. Trotzdem sind die Erträge zufriedenstellend, teilte Stihl am Dienstag mit.

HB WAIBLINGEN. Die Erlöse würde in der Größenordnung von 1,5 Mrd. Euro (2002: 1,53 Mrd. Euro) liegen, sagte Vorstandssprecher Bertram Kandziora am Dienstag in Waiblingen. Zu den Erträgen äußert sich das Familienunternehmen traditionell nicht; sie seien aber wirklich zufriedenstellend, betonte Kandziora.

In den ersten acht Monaten war der Umsatz des Weltmarktführers für Motorsägen um 3 Prozent auf 1,03 Mrd. Euro gesunken. Währungsbereinigt hätte es ein Plus von über 5 Prozent gegeben. Der größte Markt für die STIHL Gruppe ist Nordamerika mit einem Umsatzanteil von rund 30 Prozente. Kandziora sagte, trotz Trockenheit, lahmender Konjunktur und allgemeiner Kaufzurückhaltung habe ein Absatzplus bei Motorsägen- und geräten erzielt werden können. In den USA verkauften sich neben Sägen besonders Motorsensen gut.

Die gestiegene Produktion wirkte sich auch positiv auf die Mitarbeiterzahlen bei Stihl aus. In der Gruppe wuchs ihre Zahl bis Ende August um 3 Prozent auf 7 487. Im Stammhaus, der Andreas Stihl AG & co. KG stieg die Beschäftigtenzahl ebenfalls um drei Prozent auf 3 515, davon 2 563 in Waiblingen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%