USA-Umsatz eingebrochen
Volvo-Gewinn höher als erwartet

Obwohl die Nachfrage in den USA zuletzt eingebrochen war, ist der Vorsteuergewinn des schwedischen Lastwagenherstellers Volvo im ersten Quartal weniger stark als erwartet gesunken.

HB STOCKHOLM. Mit 587 Millionen Euro (5,41 Milliarden Kronen) verdiente der schwedische Lastwagenhersteller 1,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur 506 Millionen Euro erwartet. Auch der Umsatz übertraf mit 6,63 Milliarden Euro – einem Rückgang um 2,7 Prozent – die Schätzungen.

Für den europäischen Schwerlastwagen-Markt hob das Unternehmen seine Absatzprognose für dieses Jahr um zehn Prozent auf 330 000 Fahrzeuge an. Im zweitgrößten Markt Nordamerika rechne man dagegen zunächst mit einer weiterhin geringen Nachfrage, hieß es weiter. Wann diese wieder anziehen werde, sei schwer vorauszusagen.

In den USA brach der Auftragseingang den Angaben zufolge im Quartal um 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein. Vor dem Inkrafttreten neuer Schadstoffrichtlinien zum Jahreswechsel hatte es dort 2006 eine Welle von Bestellungen gegeben. Weltweit sank deren Zahl im Quartal um 26 Prozent. Dennoch sei es gelungen, die Rentabilität des Lastwagen-Geschäfts zu erhöhen und eine Gewinnmarge von 9,5 Prozent zu erzielen, teilte Volvo mit.

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