USA zu längeren Verhandlungen bereit
Streit um Flugzeug-Hilfen geht weiter

Im Streit zwischen den USA und den Europäern über staatliche Beihilfen für die Flugzeughersteller Airbus und Boeing bahnt sich ein langwieriges Verfahren vor der Welthandelsorganisation (WTO) an.

HB BRÜSSEL. Die USA haben sich zur Verlängerung der bilateralen Verhandlungen mit der Europäischen Union bereit erklärt. Vize-Außenminister Robert Zoellick sagte am Montag nach einem Gespräch mit EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner in Brüssel: „Falls erforderlich sind wir bereit, die (im Januar vereinbarte) 90-tägige Stillhaltephase zu verlängern.“ Entscheidend sei, dass die EU den damals vereinbarten Prinzipien über ein Ende der Subventionen folge. Andernfalls sei es die Aufgabe der Welthandelsorganisation (WTO), den Streit zu klären. Diese Organisation sei schließlich geschaffen worden, um Meinungsverschiedenheiten auf "faire und neutrale" Weise beurteilen lassen zu können, fügte er hinzu.

Die USA wollen ein Ende der staatlichen Starthilfen für neue Airbus-Modelle erreichen. Die EU verlangt im Gegenzug ein Ende von aus ihrer Sicht indirekten Hilfen für den Konkurrenten Boeing, der von US-Rüstungsaufträgen profitiert. Am 11. April läuft eine Verhandlungsfrist für eine gütliche Einigung aus. Die Verhandlungen schienen zuletzt festgefahren.

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