Valemus
Bilfinger Berger erwägt für Tochter auch Verkauf

Der Mannheimer Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger erwägt für seine australische Tochter Valemus neben einem Börsengang auch einen Verkauf an einen Investor.
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HB FRANKFURT. "Wenn das Umfeld stimmt, wollen wir den Valemus-Börsengang im Frühjahr nächsten Jahres realisieren. Wir haben aber nie gesagt, dass wir den Verkauf an einen strategischen Investor vollkommen zur Seite schieben", sagte Finanzvorstand Joachim Müller der "Börsen-Zeitung". "Es gibt weiterhin Gespräche mit strategischen Investoren."

Bilfinger Berger hatte Anfang Juli den Börsengang seines Australien-Geschäfts wenige Tage vor dem geplanten Termin wegen mangelnder Nachfrage abgeblasen. Der Mannheimer Konzern hatte sich davon einen Emissionserlös von bis zu 930 Mio. Euro versprochen. Müller wies jedoch darauf hin, dass Bilfinger Berger trotz des verschobenen Australienausstiegs keine Firmenkäufe auf Eis legen will. "Wir sind durchaus an weiteren Akquisitionen im Servicebereich interessiert", sagte der Finanzchef.

Der zweitgrößte deutsche Baukonzern hinter Hochtief will das Dienstleistungsgeschäft weiter ausbauen und das traditionelle Baugeschäft zurückfahren. Im Dienstleistungsbereich bietet das im Nebenwerteindex MDax gelistete Unternehmen unter anderem Serviceleistungen für Industrie- und Kraftwerksanlagen an.

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