Valeo
Französischer Konkurrent an Conti-Teilen interessiert

Der französische Autozulieferer Valeo bringt sich für die Zeit nach der geplanten Übernahme von Continental durch die fränkische Schaeffler-Gruppe in Stellung. Danach könnte Schaeffler gezwungen sein, wegen der hohen Verschuldung des Autozulieferers aus Hannover Unternehmensteile zu verkaufen, sagte Valeo-Chef Thierry Morin.

HB PARIS. "Wir beobachten die Lage bei Continental/Schaeffler genau", betonte Morin am Dienstag bei der Vorlage von Halbjahreszahlen. Valeo sei auf der Suche nach Akquisitionszielen in seinem Kerngeschäft. Das Unternehmen sei dabei in einer finanziell starken Situation, da es seine Verschuldung drastisch reduziert habe.

Ein eigenes Gebot für Conti strebt Valeo aber offenbar nicht an. "Erwarten Sie keine Multimilliarden-Akquisitionen", sagte Morin, dessen Konzern eine Marktkapitalisierung von nur gut einem Zehntel dessen hat, was Conti an der Börse wert ist. Das Angebot von Schaeffler bewertet Conti mit insgesamt gut 11,3 Mrd. Euro. Der fränkische Wälzlagerhersteller hatte wiederholt deutlich gemacht, dass er keine Teile des Conti-Konzerns verkaufen will.

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