Vattenfall-Chef Strom wird um 30 Prozent teurer

Laut Vattenfall-Vorstandschef Hatakka werden die Strompreise durch die Umlage für erneuerbare Energien sowie den Netzausbau deutlich steigen. Die Erzeugungskosten würden hingegen kaum zulegen.
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Hochspannungsleitungen und eine Windenergieanlage. Quelle: dpa

Hochspannungsleitungen und eine Windenergieanlage.

(Foto: dpa)

FrankfurtStrom wird in Deutschland nach Einschätzung des Energieriesen Vattenfall auch in den kommenden Jahren weiter deutlich teurer. Privatkunden müssten bis 2020 voraussichtlich 30 Prozent mehr zahlen als heute, sagte Konzernchef Tuomo Hatakka der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Dienstag. Die Erzeugung von Strom werde dabei allerdings wohl kaum teurer werden. Steigen würden hingegen weiterhin die Umlage für die Förderung erneuerbarer Energien und die Kosten für den Ausbau und Betrieb der Netze.
Schon in den vergangenen Jahren ist Strom deutlich teurer geworden: Heute zahlen Verbraucher über 40 Prozent mehr als noch 2005. Im Vergleich dazu dürften die Preise nach Einschätzung von Vattenfall also künftig langsamer steigen.

  • afp
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9 Kommentare zu "Vattenfall-Chef: Strom wird um 30 Prozent teurer"

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  • Hallo Eurohaus...vielleicht sollten Sie die Rache Honeckers schwängern. Dann ergibt sich für die CDU die Möglichkeit sich zu erneuern.

    Ich weiss, der Preis ist hoch und die Aussichten begrenzt.

    Vandale

  • "Im Vergleich dazu dürften die Preise nach Einschätzung von Vattenfall also künftig langsamer steigen."

    Ach ja? Sollte nicht wenigstens im Handelsblatt die Journalisten rechnen können?

    100 + 40% = 140 + 30% = 182. Preissteigerung in der ersten Phase 40%, in der 2. Phase 42%.
    Und DAS ist ein verlangsamter Preisanstieg?

  • @ vandale
    Bevor Sie vom Marxismus schreiben, sollten Sie sich zuvor mit der Theorie von Karl Marx auseinander setzen.
    Er war lange Zeit vor der Oktoberrevolution 1917 in England tätig und verfaßte dort seine Theorien, übrigens auch mit Engels.
    Diese geschichtliche Nachhilfe ist kostenlos.
    Dazu ein Zitat von Ralph Boller:
    In Selschaften bildet oft das Hinterteil des einen,
    den Horizont des anderen.

  • Ich will nicht umziehen, aber auch ich will trotzdem billigeren Atomstrom aus Frankreich.
    Wie kann man das machen?
    Auch ich bin für Tipps dankbar!

  • hanspella...bevor Sie Ihre marxistische Gedanken verbreiten sollten Sie vielleicht einen Blick nach aussen werfen.

    Die Deutschen Stromversorger gehören bereits im wesentlichen dem Staat... ENBW 100%, RWE zu wesentlichen Teilen Kommunen, EON Anteile Kommunen, Vattenfall Schweden (im Sinne der Internationalen Arbeiterbewegung sollte auch dies zählen).....

    Daneben werden die Gewinne der Versorger besteuert. Das bedeuted der allergrösste Teil der Gewinne der Versorger fliesst in die Staatshaushalte für luxuriöse H4 Sätze, Lehrer und in Zukunft nach Griechenland und andere Länder Südeuropas.

    Da sollten Sie doch idealerweise die Internationale anstimmen.

    Vandale

  • SO Siemens...wenn Sie Energiepreise frei von oekoreligiös motivierten Steuern und ökoreligiös korrekten Erzeugungsmethoden wie Wind, Sonne und Bioenergie suchen so wird Ihnen kaum etwas anderes übrig bleiben als umzuziehen.

    Beispiel:

    Iran, Strompreis 1,7c/kWh (Industriestrom), Dieselpreis 100Rial = 1c/L, Benzin ist kontigentiert

    Saudi Arabien, Strompreis 2,8c/kWh (Industriestrom), Benzinpreis 92 ROZ 45 Halall = 7c/L

    Aegypten, Strompreis ca. 4c/kWh Haushaltsstrom, Benzin 27c/L, Diesel 10c/L

    Schweiz, Atomstromtarif 9,7 Rp ca. 7,5c/kWh Arbeitspreis für Haushaltsstrom plus Leitungsgebühr und Grundpreis, Benzin 10c weniger als in D, kein E10.

    Vandale

  • Gibt es eigentlich auf dem europäischen Strommarkt keine Freizügikeit, so dass ich beispielsweise billigeren (Atom-)Strom aus Frankreich verbrauchen kann?
    Für Tipps bin ich offen!
    MfG
    Sven O. Siemens

  • Wofür wurden denn in den letzten Jahren die Gelder unter der Rubrik Netzausbau ausgegeben? Schließlich wurde dieser Posten immer separat geführt?

    Das Geld wurde an die Konzerneigner ausgeschüttet!

    Ansonsten @ hanspella völlige Zustimmung: Monopole und Quasimonopole verstaatlichen!

  • Nur weiter so. Der Strompreis von Vattenfall ist im Heimatland Schweden begrenzt!!
    Profitabeltes Tochterunternehmen "Vattenfall Deutschland"
    Energiekonzerne verstaatlichen!

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