Vauxhall
Vier-Tage-Woche bei Opel-Schwestermarke

Einem britischen Medienbericht zufolge produziert das General Motors-Werk Ellesmere Port künftig nur noch während vier Tagen in der Woche Vauxhall-Fahrzeuge. Damit reagiert der Konzern auf schwache Nachfrage.
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DüsseldorfIm britischen Ellesmore Port werden die Mitarbeiter in der Fertigung der Opel-Schwestermarke Vauxhall künftig nur noch eine Vier-Tage-Woche haben. Das berichtet der Guardian auf seiner Internetseite. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Absatzzahlen. Außerdem will der Mutterkonzern General Motors durch die sinkenden Produktionsstunden die Ausgaben für Energie senken.

Die sinkende Nachfrage nach Automobilen in Europa trifft nicht nur die Europa-Tochter von General Motors. Viele europäische Autohersteller kämpfen nach Einschätzung des Branchenverbandes Acea ums Überleben. „Es ist eine Frage des Überlebens für viele Hersteller, die darum kämpfen, sich auf dem gleichen Auslastungsgrad wie in Vorkrisenzeiten zu halten“, sagte Verbands-Präsident Sergio Marchionne am Mittwoch in Brüssel. Der Fiat-Chef wollte damit die Auswirkungen der Krise auf die europäische Autoindustrie darstellen. In den vergangenen fünf Jahren seien die Verkäufe gesunken.

Eine Besserung der Lage sei kurzfristig nicht zu erwarten. Im laufenden Jahr dürften die Auto-Neuzulassungen im Vergleich zu 2011 um bis zu zehn Prozent sinken, sagte Marchionne. In Westeuropa gibt es zurzeit eine Absatzkrise. Nach jüngsten Prognosen des Instituts LMC Automotive werden in Westeuropa erst 2018 wieder so viele Autos verkauft wie im Vorkrisenjahr 2007.

Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales

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