VDA-Präsident
Branche soll Elektroautos mehr Zeit lassen

8500 Elektroautos fahren laut VDA-Präsident Wissmann auf deutschen Straßen. Eigentlich wollte er dort bis 2020 eine Million sehen; das Ziel werde vielleicht nicht pünktlich erreicht. Doch entscheidend sei etwas anderes.
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BerlinVDA-Präsident Matthias Wissmann bereitet die Auto-Branche auf einen langsamen Übergang hin zum Elektroauto-Zeitalter vor. "Wir können nicht über Nacht den Markthochlauf erwarten", sagte der Chef des Verbandes der Automobilindustrie im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" laut Vorabbericht.

Wissmann rückt damit auch von dem ursprünglichen Ziel ab, bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen. Entscheidend sei nicht, dass das Ziel pünktlich erreicht werde. "Wenn wir das Ziel ein oder zwei Jahre später erreichen, wäre das auch kein Beinbruch", ergänzte er.

Entscheidender sei, "dass wir Deutschen bei der Technologieentwicklung und beim Marktanteil führend sind". An der Elektromobilität führe jedoch kein Weg vorbei.

Während Hersteller wie Renault und Nissan bereits mit eigenen E-Modellen am Markt sind, werden die deutschen Autobauer erst im Laufe des nächsten Jahres mit ihren elektrischen Fahrzeugen auf die Straße kommen.

Bislang halten sich die Kunden zurück. Die Gründe dafür: Die Elektroautos sind wegen der teuren Großbatterien kostspieliger als normale Autos, gleichzeitig ist ihre Reichweite wegen der Batterie auf kürzere Strecken beschränkt. Auch gibt es bislang - anders als bei normalen Tankstellen - für Elektroautos noch kein flächendeckendes Netz von Aufladestationen.

2012 habe es 4157 Neuzulassungen bei Elektroautos gegeben, so Wissmann. Insgesamt seien damit 8500 Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " VDA-Präsident: Branche soll Elektroautos mehr Zeit lassen"

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  • Haben Sie den Artikel nicht gelesen? 4157 Neuzulassungen in 2012! Was also hat die deutsche Automobilindustrie versäumt? Das Elektroauto rechnet sich nicht, weder für den Hersteller noch für den Käufer, es ist nur politisch gewollt. Da ist es legitim, Subventionen zu fordern.

  • Solange:
    a) die Batterien nur 6 Monate Garantie bekommen
    b) im Winter in Deutschland die Batterie nur zum Heizen reicht
    c) man in einem Auto mit erhöhtem Elektrosmog sitzt
    d) die Batterie eine fahrende Bombe darstellt
    und
    e) das ganze eh nur ein Fake ist, weil ohne zusätzlichen Motor mit Benzin das Ganze gar nicht wirklich funktioniert, wird aus dieser Verblödungskerze "1 Million in ein paar Jahren" auch nichts werden

  • @FoSC
    Erstaunlich ist nur, das französische, amerikanische und japanische Hersteller Serienfahrzeuge anbieten, deutsche Hersteller aber selbst öffentlich geäußert haben, erst auf Subventionen zu warten!
    Klarer kann es z.B. der Daimler Entwicklungsvorstand nicht ausdrücken? Wer braucht hier mehr Verstand?

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