VDMA
Druckmaschinen-Hersteller rechnen nicht mit Besserung

Es geht zwar aufwärts, aber nur sehr langsam: Die deutschen Druck- und Papiermaschinenhersteller kommen nur langsam aus der Krise heraus. Von einer schnellen Erholung geht die Branche aber derzeit noch nicht aus.
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HB DÜSSELDORF. Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte, ziehen in Asien und Südamerika das Geschäft an, während die Nachfrage in Süd- und Osteuropa sowie in Nordamerika und Japan weiter sehr schwach sei.

Es bleibe bei der Prognose, dass das Produktionsvolumen in diesem Jahr nur stagnieren werde, sagte der Geschäftsführer des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im VDMA, Markus Heering, der Nachrichtenagentur Reuters. Damit zeigt sich der Zweig mit Branchengrößen wie Heidelberger Druck, Manroland und Koenig & Bauer zurückhaltender als der gesamte deutsche Maschinenbau.

Für diesen hatte der VDMA Mitte September seine Produktionsprognose für 2010 auf plus sechs Prozent verdoppelt. Von Januar bis August sind die Auftragseingänge der Druck- und Papiermaschinenhersteller gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent gestiegen, im gesamten deutschen Maschinenbau um 35 Prozent.

Der verhaltene Ausblick drückte Händlern zufolge am Dienstag auf den Aktienkurs des weltgrößten Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druck. Die Papiere gaben zeitweise 4,5 Prozent auf 3,28 Euro nach und waren damit das Schlusslicht im MDax.

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