Industrie

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VDMA: Maschinenbau plant keine Entlassungen

Die Angestellten deutscher Maschinenbauer müssen sich trotz Krise keine Sorge um ihre Jobs machen. Die Unternehmen planen für kommendes Jahr keine Entlassungen. Die Branche profitiert besonders von ihren Exporten.

Die Maschinenbauer planen derzeit keine Entlassungen für das kommende Jahr. Quelle: dpa
Die Maschinenbauer planen derzeit keine Entlassungen für das kommende Jahr. Quelle: dpa

FrankfurtDer deutsche Maschinenbau wird trotz der nachlassenden Konjunktur im kommenden Jahr keine Mitarbeiter entlassen. „Die meisten Unternehmen der Branche verfügen über einen Baukasten von Flexibilisierungswerkzeugen, der es ermöglicht, Konjunkturschwankungen ohne Abbau von Arbeitsplätzen zu durchstehen“, sagte Josef Trischler, Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der „Wirtschaftswoche“. Derzeit reichten die Aufträge im deutschen Maschinenbau aus, um die Fertigung für sechs Monate auszulasten. „Wir gehen nicht davon aus, dass die Arbeitszeitkonten in diesem oder im kommenden Jahr in Anspruch genommen werden.“ Mit knapp einer Million Beschäftigten ist die Branche nach eigenen Angaben der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland.

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Zwar haben auch die Maschinenbauer in den vergangenen Monaten mit einem schwächeren Bestellvolumen der Kunden zu kämpfen. Die Hersteller profitieren aber von den gut gefüllten Auftragsbüchern aus dem vergangenen Jahr. Zu Unternehmen in der Branche zählen neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Konzerne wie ThyssenKrupp, Gildemeister oder Gea.

Maschinenbau

Die Maschinenbauer profitieren von ihrer hohen Exportquote und den florierenden Geschäften in Asien. China ist bereits seit Jahren der größte Auslandsmarkt der Branche. Eine schwächere Nachfrage von Kunden in den von der Schuldenkrise gebeutelten Staaten Südeuropas können die Firmen so wettmachen. In den vergangenen zehn Jahre ist die Exportquote von 68 Prozent auf rund 75 Prozent gestiegen.

 

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