Verbandstagung
Elektrohandwerk setzt mehr um

Das deutsche Elektrohandwerk hat 2008 trotz der einsetzenden Wirtschaftskrise seinen Umsatz gesteigert. Im ersten Quartal 2009 trübte sich die Stimmung bei den rund 76 000 Betrieben allerdings spürbar ein, wie der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) mitteilte.

HB FRANKFURT. "2008 war ein gutes Jahr für die elektro- und informationstechnischen Handwerke in Deutschland", berichtete der ZVEH. Die Betriebe erzielten nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 32,6 Mrd. Euro. Das sei ein Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Außerdem seien in den Elektrohandwerken im zweiten Jahr in Folge keine Stellen abgebaut worden, nachdem zuvor seit Mitte der 90er Jahre Arbeitsplätze verloren gegangen waren. Die Branche beschäftigte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr unverändert rund 317 000 Menschen.

Nach der Konjunkturumfrage des Verbands fiel der Stimmungsindex zur aktuellen wirtschaftlichen Lage im März um zehn auf 50 von 100 möglichen Punkten. Ähnlich schlecht wurde die Situation zuletzt 2006 eingeschätzt. "Die Situation im Elektrohandwerk ist eingetrübt, eine Schwächephase löst das Hoch der vergangenen drei Jahre ab. Vor allem Aufträge der öffentlichen Hand, aus Industrie und gewerblicher Wirtschaft sind spürbar zurückgegangen", sagte ZVEH- Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi laut Mitteilung.

Die Betriebe der Elektrohandwerke erwarten den Angaben zufolge sinkende Umsätze im kommenden halben Jahr. Ein größerer Stellenabbau müsse aber nicht befürchtet werden: Nach der Umfrage gehen wie im Vorjahr drei von vier Handwerksunternehmen davon aus, dass die Zahl der Beschäftigten gleichbleibt.

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