Verbrauch
Daimler will CO2-Strafen davonkommen

Der Autobauer will den Verbrauch seiner Fahrzeuge in den nächsten Jahren drastisch senken und dadurch Strafzahlungen an die EU vermeiden. Für die ab 2012 geltenden CO2-Vorschriften muss Daimler die gesamte Fahrzeugflotte überarbeiten.

HB STUTTGART. Der Autobauer Daimler will den Verbrauch seiner Fahrzeuge in den nächsten Jahren drastisch senken und dadurch Strafzahlungen an die EU vermeiden. „Ich gehe fest davon aus, dass wir keine Strafen wegen eines erhöhten CO2-Ausstoßes der Flotte zahlen müssen“, sagte Daimler-Forschungschef Thomas Weber der Nachrichtenagentur Reuters.

Die ab 2012 geltenden CO2-Vorschriften seien für Daimler „eine gigantische Herausforderung“, da die gesamte Fahrzeugflotte vom Kleinwagen Smart bis zur Luxuslimousine S-Klasse überarbeitet werden müsse. Weber ist aber sicher: „Wir werden bei unter 140 Gramm CO2 pro Kilometer landen.“ Im vergangenen Jahr betrug der CO2-Ausstoß der Pkw-Flotte von Daimler rund 173 Gramm. Das sind fünf Gramm weniger als 2007, zehn Gramm weniger als 2006.

Zum Schutz des Klimas will die EU den CO2-Ausstoß der Automobile von 2012 an schärfer regulieren. Die Pkw-Flotten aller Hersteller dürfen dann im Schnitt nur noch maximal 137 Gramm CO2 ausstoßen, weitere 17 Gramm sollen durch widerstandärmere Reifen, Klimatechnik und die Beimischung von Biosprit eingespart werden. Im Startjahr 2012 müssen 65 Prozent der Flotte die Norm erfüllen. Bei Überschreiten der Grenzwerte sind Strafen fällig: Bis 2018 müssen für jedes Gramm CO2 über dem erlaubten Grenzwert fünf Euro je produziertem Auto gezahlt werden.

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