Verbraucher und Wirtschaft müssen mit höheren Stromkosten rechnen
Eon will Durchleitungsgebühren anheben

Verbraucher und Wirtschaft müssen sich auf steigende Stromkosten einstellen: Der Energiekonzern Eon will einem Bericht zufolge die Durchleitungsgebühren kräftig erhöhen.

HB BERLIN. Noch vor der geplanten Einführung einer Regulierungsbehörde für Energie im Sommer nächsten Jahres hebt der Energiekonzern Eon die Preise für die Nutzung seiner Stromnetze noch einmal kräftig an und läutet damit eine neue Runde für Strompreiserhöhungen an. Das berichtet das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab unter Berufung auf interne Schreiben des Düsseldorfer Energiekonzerns.

Aus diesen gehe hervor, dass sich Wettbewerber ab Januar 2004 auf eine Erhöhung der Durchleitungsgebühren von bis zu zehn Prozent einstellen müssten. Damit sei auch eine weitere Anhebung der Strompreise für Endverbraucher sehr wahrscheinlich geworden.

Eon begründet die kräftige Preiserhöhung mit dem drastisch gestiegenen Bedarf an Ausgleichsenergie durch den Zubau von Windkraftanlagen, hieß es. Netzbetreiber müssen an Tagen mit geringen Windstärken die ausfallende Ökostrommenge durch die Bereitstellung von konventionell erzeugter Energie ausgleichen.

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