Verbundnetz Gas
EWE gibt im Streit um VNG nach

In den Streit um die Kontrolle der ostdeutschen Verbundnetz Gas (VNG) kommt Bewegung. Der mit 48 Prozent größte Aktionär, der Oldenburger Versorger EWE, gab den Versuch, seinen Anteil aufzustocken, vorerst auf. Zuvor hatte sich Bundesminister Tiefensee in den Streit eingemischt.

DÜSSELDORF. Ein Kaufvertrag über den ein-prozentigen Anteil der Stadtwerke Jena werde gelöst, teilte der für den Aufbau Ost zuständige Bundesminister Wolfgang Tiefensee gestern mit. EWE-Chef Werner Brinker und Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter hätten das in seinem Beisein beschlossen.

EWE liegt seit eineinhalb Jahren mit dem zweitgrößten Aktionär, einem Verbund von zwölf ostdeutschen Kommunen, die 26 Prozent kontrollieren, im Streit. Nachdem diese einen Konsortialvertrag kündigten, versuchte EWE, einzelne Anteile aufzukaufen – etwa den von Jena. Die anderen Kommunen gingen dagegen juristisch vor.

Nach Tiefensees Worten soll der Verzicht auf den Kaufvertrag jetzt den Weg für konstruktive Gespräche unter den Anteilseignern ebnen. Die EWE wollte die Entwicklung nicht näher kommentieren und betonte nur, an einer „einvernehmlichen Lösung“ interessiert zu sein.

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