Verdächtige Zahlungen entdeckt
ABB trennt sich von US-Tochter

Der Automationstechnikkonzern ABB verkauft seine amerikanische Tochtergesellschaft Lummus Global an die Chicago Bridge & Iron Company (CB&I) mit Hauptsitz in den Niederlanden. Der Verkauf geht allerdings nicht ganz reibungslos über die Bühne: Bei Lummus wurden verdächtige Zahlungen entdeckt.

HB ZÜRICH. Der Verkaufserlös des Ausrüsters für die Öl-, Gas- und Petrochemieindustrie betrage 950 Mill. Dollar (rund 665 Mio Euro), teilte ABB am Montag in Zürich mit. Für den Verkauf bedarf es noch der Zustimmung durch Behörden und CB&I-Aktionäre.

Im Zuge des Verkaufs seien bei Lummus Global in einigen Ländern „gewisse verdächtige Zahlungen“ entdeckt und der amerikanischen Börsenaufsicht sowie dem Justizministerium gemeldet worden, teilte das Unternehmen ferner mit. ABB hafte für mögliche Strafzahlungen. Lummus Global hat 2006 mit weltweit 2400 Mitarbeitern 988 Mill. Dollar umgesetzt.

Der Verkauf von Lummus Global sei „der letzte Meilenstein“ der Strategie, sich auf die Kerngeschäftsbereiche Energie- und Automationstechnik zu konzentrieren, wird ABB-Chef Fred Kindle in der Mitteilung zitiert.

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