Vereinbarung mit Banken getroffen
Milliarden-Kreditlinie für Henkel

Um die milliardenschwere Übernahme des US-Konkurrenten Dial zu finanzieren hat der Konsumgüterhersteller Henkel mit mehreren Banken eine neue Kreditlinie über insgesamt 1,5 Milliarden Euro vereinbart.

HB DÜSSELDORF. Henkel habe die Kreditlinie mit den Banken BNP Paribas, Citigroup, Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein und HSBC vereinbart, teilte der Konzern am Montag in Düsseldorf mit. Im März 2004 solle dann ein Bankenkonsortium gebildet und die Kreditlinie auf einen größeren Kreis von Banken verteilt werden. Diese sei in zwei gleichgroße Tranchen mit Laufzeiten von einem und fünf Jahren aufgeteilt. Damit verschaffe sich Henkel eine „flexible Liquiditätsvorsorge“. Die Kreditlinie sei als „integraler Bestandteil der allgemeinen Finanzierungspolitik von Henkel und insbesondere des Finanzierungskonzepts der beabsichtigten Dial-Akquisition zu verstehen“.

Henkel hatte im vergangenen Dezember angekündigt, den US-Wettbewerber Dial im April übernehmen zu wollen. Mit der 2,9 Mrd. $ teueren Transaktion will der Konzern seine Position auf dem US-Markt stärken und damit dem Konkurrenten Procter & Gamble die Stirn bieten. Henkel-Finanzchef Lothar Steinebach hatte im Dezember vor Analysten folgendes Finanzierungskonzept für die Übernahme vorgestellt: 700 Mill. Dollar sollten aus liquiden Mitteln finanziert werden. 1,6 Mrd. Dollar würden über kurzfristige Schulden aufgebracht, die später durch Verkäufe von US-Beteiligungen abgelöst werden sollten. Rund 600 Mill. $ sollten schließlich aus einem neuen Bond stammen, fügte er hinzu. Wann dieser kommen soll, ließ er aber offen.

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