Vergleich der Verkaufszahlen
Boeing enteilt Airbus

Der führende US-Flugzeughersteller Boeing hat im ersten Halbjahr 2005 gegenüber seinem europäischen Konkurrenten Airbus erheblich an Boden gut gemacht.

HB HAMBURG. Wie aus neuesten Zahlen des britischen Fachmagazins „Flight International“ hervorgeht, hat Boeing in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 417 Flugzeuge abzüglich aller zwischenzeitlich erfolgten Ab- oder Umbestellungen verkauft, darunter 321 zweistrahlige Boeing 737. Demgegenüber hat Airbus in der ersten Hälfte dieses Jahres lediglich 268 Verkäufe melden können; 240 davon entfielen auf die A320-Familie. Ausgeliefert hat Boeing in diesem Jahr bisher 155 Flugzeuge, Airbus 189 Maschinen. Airbus hatte in den letzten zwei Jahren gemessen an den Verkaufszahlen im Weltmarkt deutlich besser abgeschnitten als der Konkurrent aus den USA.

Die beiden weltweit dominierenden Hersteller sind für die nächsten Jahre gut ausgelastet. Bei Airbus beläuft sich der Auftragsbestand auf 1579 Flugzeuge, darunter sind 149 bis zum 30. Juni fest bestellte doppelstöckige A380, nicht gerechnet darüber hinaus gehende Absichtserklärungen. Der Auftragsbestand von Boeing beträgt 1359 Flugzeuge. Dazu gehören auch 87 Exemplare des neuen Typs Boeing 787 „Dreamliner“, der in gut zwei Jahren erstmals fliegen soll. Vor einem guten Jahr differierte der Auftragsbestand zwischen beiden führenden Flugzeugbauern noch um rund 400 Flugzeuge.

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