Vergleichende Anzeige
Airbus scheitert mit Beschwerde gegen Boeing-Werbung

Eine Anzeige von Boeing hat für Ärger bei Airbus gesorgt. Es vergleicht die konkurrierenden Modelle der Flugzeugbauer. Airbus legte Beschwerde bei der Werbeaufsicht ein – doch diese entschied pro Boeing.
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LondonDer europäische Flugzeugbauer Airbus ist mit einer Beschwerde gegen seinen US-Wettbewerber Boeing wegen vergleichender Werbung gescheitert. Die Anzeige sei absolut zulässig, da die Leser des betroffenen Magazins ausreichend fachkundig seien, entschied die britische Werbeaufsicht-Behörde ASA am Mittwoch. Boeing hatte in der Branchenzeitschrift „Flight International“ damit geworben, dass sein Jumbo Jet 747-8 Intercontinental einen „Kostenvorteil von 26 Prozent“ je Flug im Vergleich zum Airbus A380 habe und acht Prozent weniger Kerosin je Fluggast verbrauche.

Die ASA entschied, die Leser des Magazins seien „Experten“, die solche Vergleiche gewöhnt seien und trotz aller möglichen Verzerrungen einschätzen könnten. „Wir gehen davon aus, dass das Zielpublikum der Anzeige – diejenigen, die in die Entscheidungsprozesse zum Kauf großer Flugzeuge eingebunden sind – umfassendes Wissen auf dem Gebiet haben und mit dieser von Boeing eingesetzten Vergleichsmethode vertraut sind“, erklärte die Werbeaufsicht.

Airbus argumentiert, ein Vergleich wie von Boeing angestellt müsse die tatsächliche Ausstattung von Flugzeugen berücksichtigen, wie Fluggesellschaften sie aktuell nutzten. „Unter diesen Umständen hat die A380 einen deutlich niedrigeren Kraftstoff-Verbrauch pro Sitz als die 747-8“, erklärte das Unternehmen.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Voll ausgestattet wiegt der a380 doch noch viel mehr als der ausgestattete dreamliner. Ich versteh das airbus kontra nicht. Offenbar kann man den kostenvorteil auf seiten boeings nicht entkräften.

  • Auch wenn die Leser fachkundig sind und solche Vergleiche gewöhnt seien, sind irreführende Werbungen lange nicht zulässig.

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