Vergleichsportale: 95 Prozent wollen keine Kostenfallen

Vergleichsportale
Auf Schnäppchenjagd im Internet

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95 Prozent wollen keine Kostenfallen

Am meisten werden die Portale in den untersuchten Marktsegmenten für Reiseanfragen genutzt. 74,2 Prozent Teilnehmer nutzt sie für die Suche nach Reisen, Flügen oder Mietwagen. Bei Strom- und Gastarifen greifen immerhin noch 60,2 Prozent auf die Portale zurück. Weniger sind es bei der Telekommunikationstarifen für Handy, Festnetz oder Internet mit 54,1 Prozent und vor allem bei Finanzprodukten mit 48,8 Prozent. Im Mittelpunkt der Recherche steht natürlich der Preis: 86,5 Prozent der Befragten wollen sich einen Preisüberblick verschaffen. Nur die Hälfte der Nutzer will über das Portal aber tatsächlich einen Kauf tätigen oder eine Buchung abschließen. Die Seiten werden also vor allem für die Recherche genutzt.

Verivox hat explizit entsprechende Kritikpunkte abfragen lassen. Fast jeder Teilnehmer der Studie, knapp 95 Prozent, legt Wert darauf, dass er keine Kostenfallen fürchten muss. Fast im selben Maße sind Seriosität und Zuverlässigkeit sowie Preistransparenz wichtig. Die Nutzer sind nicht bereit, für die Nutzung der Portale zu bezahlen. Sie sind sich aber bewusst, dass die Portale gewinnorientiert arbeiten und sich über Provisionen finanzieren – und sie fürchten durchaus, dass die Reihenfolge eines Preisrankings durch die Höhe der Provisionen beeinflusst werden könnte. Die Verbraucher wünschen sich die Offenlegung, welche Märkte die Portale abdecken, wie sich die Reihenfolge von Angeboten, Tarifen und Preisen ergibt – und wie bisherige Kunden das Portal bewerten.

Insgesamt sind die Verbraucher mit den Portalen aber – der Umfrage zufolge – zufrieden. Mehr als die Hälfte der Verbraucher empfehlen Portale oder sind loyal, nutzen die Angebote also regelmäßig. Bei einer fünfstufigen Skala von eins für „unzufrieden” bis fünf für „zufrieden” erreichte Verivox einen Wert von 4,28 und Check24 von 4,26.

„Mit unserer Grundlagenstudie wollen wir den digitalen Verbraucher, seine Nutzungsmotive und Anforderungen noch besser verstehen", sagt Verivox-CEO Chris Öhlund. Das Unternehmen wolle „den konstruktiven Dialog mit den Verbraucherverbänden und der Politik im Sinne der Nutzerbedürfnisse fördern”.

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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