Verhaltener Optimismus: Deutsche Maschinenbauer hoffen auf China

Verhaltener Optimismus
Deutsche Maschinenbauer hoffen auf China

Trotz der schwächelnden Konjunktur in Deutschland sind die Maschinenbauer verhalten optimistisch. Dabei setzt die Branche auf Europa – und auf eine steigende Nachfrage in Fernost.
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FrankfurtDie deutschen Maschinenbauer blicken ungeachtet der schwachen Konjunkturaussichten verhalten optimistisch auf das kommende Jahr. „Natürlich können wir nicht die Ohren verschließen vor den Molltönen, die uns aus den wichtigen Kundenbranchen erreichen“, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Thomas Lindner, am Donnerstag in Frankfurt.

Die mittelständisch geprägte Branche baue jedoch auf eine weitere Erholung in Europa: „Und wir sind voller Zuversicht, dass sich der Nachfragestau in wichtigen Märkten, namentlich in China, auflöst.“ Auch das Wachstum in den USA werde sich fortsetzen. Nach Lindners Prognose wird die Schlüsselindustrie den Rekord-Produktionswert von 196 Milliarden Euro aus diesem Jahr nochmals um zwei Prozent übertreffen.

Im laufenden Jahr trotze der Maschinenbau dem schwierigen Marktumfeld und erreiche voraussichtlich wieder sein Rekordniveau aus dem Vorkrisenjahr 2008. „Die Aufholjagd im deutschen Maschinenbau konnte 2012 in nur drei Jahren erfolgreich beendet werden“, sagte Lindner. Mit einem geschätzten Zuwachs von real zwei Prozent sei die Schlüsselindustrie zurück auf Rekord-Produktionsniveau. „Der Umsatz liegt mit rund 209 Milliarden Euro sogar eine Milliarde über dem Jahreswert 2008.“

Die Wachstumsimpulse kamen vor allem aus dem Ausland. „Die deutschen Maschinenbauexporte legten in den ersten drei Quartalen um real 4,5 Prozent oder nominal 6,8 Prozent zu“, betonte Lindner. Die Branche schaffte 30.000 neue Stellen und beschäftigt zum Jahresende mit 978.000 Menschen so viele wie zuletzt 1993.

 

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