Verhandlungen zu Proton
VW zieht es nach Malaysia

Der Autohersteller Volkswagen bemüht sich offenbar ernsthaft um eine Zusammenarbeit mit dem angeschlagenen malaysischen Anbieter Proton. Laut Medienberichten sind die Gespräche bereits weit fortgeschritten.

HB KUALA LUMPUR. Der Wolfsburger Konzern verhandele innerhalb der von der Regierung Malaysias gesetzten Frist bis zum 31. März, berichtete die Zeitung „New Straits Times“ am Samstag unter Berufung auf einen VW-Manager. „Beide Seiten wissen genau was sie von einer Übereinkunft erwarten“, zitiert das Blatt den bei VW für den internationalen Verkauf verantwortlichen Manager Kevin Rose.

Malaysia strebt nach Angaben seines stellvertretenden Finanzministers Nor Mohamed Yakcop bis Ende März eine Einigung an. Neben VW gebe es auch Gespräche mit dem US-Konzern General Motors (GM). Interessiert seien auch die malaysischen Hersteller DRB-Hicom BHD und Naza. Diese besäßen jedoch anders als VW oder GM keine internationalen Vertriebswege. Proton wird bislang durch die staatliche Investmentgesellschaft Khazanah Nasional Bhd kontrolliert. Der französische Autohersteller Peugeot Citroen hatte seine Gespräche mit Proton vor einigen Wochen beendet.

VW-Chef Martin Winterkorn hatte kürzlich während der Bilanzpressekonferenz in Wolfsburg Verhandlungen mit dem malaysischen Hersteller bestätigt. „Wir sind in Gesprächen mit Proton. Wir sind auch weiterhin an dem Markt interessiert“, hatte er gesagt.

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