Verhütungsmittel Yasemin ist wichtiger Umsatzbringer
Schering-Medikament erhält Patentschutz in den USA

Der Berliner Pharmakonzern Schering hat weitere Wirkstoffe seines Verhütungsmittels Yasmin in den USA patentieren lassen. damit wird Generikaherstellern die Nachahmung des Medikaments erschwert.

HB BERLIN. Das Patent sei für die Formulierung der mikronisierten Wirkstoffe Drospirenon und Ethinylestradiol erteilt worden, teilte Schering am Mittwoch mit. Yasmin ist einer der wichtigsten Umsatzbringer für Schering. Das Patent sei bis 2020 gültig.

Bei einer mikronisierten Darreichungsform oder Formulierung sind die Wirkstoffe eines Medikaments in kleinste Teile zerlegt. Nach Angaben eines Schering-Sprechers wird das Schering-Verhütungsmittel auf diese Weise nicht von der Magensäure angegriffen und kann damit direkt in die Blutbahn übergehen. „Dieses US-Patent baut unser Patentportfolio für Yasmin (...) weiter aus“, kommentierte Phil Smits, Leiter Gynokologie und Andrologie beim Berliner Konzern. Generikahersteller hätten es nun noch schwerer, die biologische Gleichwertigkeit für einen Wirkstoff nachzuweisen, ohne dabei die gültigen Patente zu verletzen, sagte der Schering-Sprecher.

Yasmin erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 290 Millionen Euro, 91 Prozent mehr als im Vorjahr. In diesem Jahr soll das Mittel nach früheren Schering-Abgaben die Umsatzschwelle von 400 Millionen Euro überschreiten.

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