Verkäufe gingen zurück
Zapf geht es schlechter als zuvor

Zapf Creation verkauft weiterhin zu wenig. Der Puppenhersteller ist im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

HB MÜNCHEN. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) belaufe sich auf 5,2 Millionen Euro nach einem Minus von 2,1 Millionen Euro ein Jahr zuvor, teilte das im SDax gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Die Rohmarge verschlechterte sich um rund acht Prozentpunkte auf 47,1 Prozent. „Diese Rohmargen- und Ergebnisverschlechterung resultiert ausschließlich aus einem Methodenwechsel bei der Verrechnung des Kostenanfalls“, hieß es zur Begründung.

Der Umsatz lag mit 18,3 Millionen Euro vier Prozent unter Vorjahr. Dabei verzeichnete Zapf in der Region Mitteleuropa einen Umsatzrückgang von 19 Prozent, der im Wesentlichen auf das anhaltend schlechte Geschäft in Deutschland zurückzuführen sei.

Der Hersteller der Puppen „Baby Born“ und „Annabell“ leidet seit geraumer Zeit unter starken Absatzschwierigkeiten und hat deswegen ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm eingeleitet. Durch das Maßnahmenpaket sollen insgesamt jährlich 17 Millionen Euro eingespart werden, die erstmals 2007 voll zu Buche schlagen sollen. 2005 sollen sechs Millionen Euro vor Einmalaufwand eingespart werden. Der im Rahmen des Pakets geplante Abbau von rund 135 von 494 Arbeitsplätzen sei angestoßen, hieß es. „Ziel ist es, im Juni weltweit die Personalabbaumaßnahmen abgeschlossen zu haben.“

Ausblickend hieß es lediglich, dass Zapf eine Stabilisierung der Umsatzrendite vor Einmalaufwand auf dem Niveau von 2004 erwartet.

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