Verkauf
Alcoa stößt Verpackungssparte ab

Der Aluminiumkonzern Alcoa hat sich von seiner Verpackungssparte getrennt. Der Käufer aus Neuseeland zahlte den Preis in bar.

HB NEW YORK. Der US-Aluminiumhersteller Alcoa verkauft sein Verpackungsgeschäft für 2,7 Milliarden Dollar in bar an die neuseeländische Rank Group. Die Sparte steht bislang für etwa 10 Prozent der Gesamterlöse bei Alcoa, trägt aber im Vergleich weit weniger zum Konzerngewinn bei. Das Geschäft soll bis Ende des ersten Quartals 2008 abgeschlossen werden, teilte das Unternehmen am Freitagabend in New York mit.

Die Sparte beschäftigt rund 10 000 Mitarbeiter in 22 Ländern. Alcoa hatte das Verpackungsgeschäft im Frühjahr offiziell auf den Prüfstand gestellt. Bei einem Jahresumsatz von rund 3,2 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Euro) betrug das operative Ergebnis zuletzt 95 Millionen Dollar. Dies entsprach lediglich 3 Prozent des gesamten Konzerngewinns. Angesichts der weltweiten Fusionswelle unter Minenbetreibern sowie den Produzenten von Stahl und Aluminium gab es immer wieder Gerüchte um eine Übernahme von Alcoa.

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