Verkauf an Technologiekonzern Horiba
Dürrs Prüftechnik geht an Japaner

Der Stuttgarter Anlagenbauer Dürr verkauft seine Prüftechnik-Tochter DTS an den japanischen Technologiekonzern Horiba.

HB STUTTGART. „Dürr geht davon aus, dass die Veräußerung noch im dritten Quartal im Wesentlichen erfolgsneutral abgeschlossen wird“, teilte das im Kleinwerte-Index SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit. Mit DTS trennt sich der unter der schwachen Investitionsnachfrage der Automobilbranche leidende Konzern von Randaktivitäten. Zum Kaufpreis wollte Dürr keine Angaben machen. Es sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die Prüftechnik-Tochter DTS hatte Dürr zusammen mit seinem Dienstleistungsgeschäft zum Verkauf gestellt, um sich auf die beiden Sparten Autolackier- und Montageanlagen sowie Mess- und Prozesstechnik zu konzentrieren. Beim Verkauf des Dienstleistungsgeschäfts an den schwäbischen Anlagenbauer Voith hatte Dürr mehr als zehn Millionen Euro Gewinn erzielt.

Der Bereich Services und DTS hatte zusammengefasst im Geschäftsjahr 2004 bei einem Umsatz von 233,4 Millionen Euro mit rund 6000 Mitarbeitern einen Verlust vor Steuern von 6,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Das zum Jahresende 2004 mit 1,2 Milliarden Euro verschuldete Unternehmen will seine Abhängigkeit von der kriselnden Automobilindustrie verringern, um die Ertragslage zu verbessern. Dürr schrieb aber auch im ersten Halbjahr bei drastisch rückläufigen Umsätzen rote Zahlen. Vor allem die Sparte Lackier- und Montagesysteme leidet unter der Auftragsflaute ihrer Kunden in der Automobilindustrie.

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