Verkauf der Bauchemiesparte: Degussa verhandelt nur noch mit BASF

Verkauf der Bauchemiesparte
Degussa verhandelt nur noch mit BASF

Der Spezialchemiekonzern Degussa wird seine Bauchemiesparte aller Voraussicht nach an den Ludwigshafener Chemieriesen BASF verkaufen.

HB DÜSSELDORF. Die Degussa teilte am Dienstag in Düsseldorf mit, nach Auswertung der eingegangenen Angebote für die Bauchemie habe der Vorstand entschieden, „intensive Verhandlungen vorläufig nur mit der BASF zu führen“. Gemeinsames Ziel sei es, kurzfristig den Kaufvertrag abzuschließen.

Degussa will sich im Zuge seiner vollständigen Übernahme durch den bisherigen Mehrheitseigner, den Essener Bergbaukonzern RAG, von der Bauchemiesparte trennen, die 2004 mit 7 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,8 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (Ebit) von 201 Mill. Euro erzielte. Der mögliche Verkaufspreis wird von Experten auf rund 2,5 Mrd. Euro geschätzt.

Degussa-Sprecherin Hannelore Gantzer wollte sich nicht dazu äußern, wie viele Angebote für die Bauchemie eingegangen waren. Auch zu Meldungen, Angebote von Finanzinvestoren hätten zuletzt immer noch über dem von der BASF bereits aufgestockten Kaufpreis gelegen, wollte sie nicht kommentieren.

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