Verkauf der Gleisbau-Sparte
Heitkamp rettet sich mit Befreiungsschlag vor der Insolvenz

Der angeschlagene Baukonzern Heitkamp-Deilmann-Haniel (HDH) hat die drohende Insolvenz vorerst abgewendet. Durch den Verkauf der Gleisbau-Sparte kommt frisches Geld in die Kasse.

HB FRANKFURT. Der Unternehmensbereich Gleisbau sei an das börsennotierte niederländische Bauunternehmen Heijmans verkauft worden, sagte HDH-Firmenchef Jochen Rölfs am Dienstag in Herne. Ein entsprechender Vertrag sei am Dienstag unterzeichnet worden.

Nach einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe) hat HDH damit 19 Mill. Euro erlöst. Rölfs wollte die Zahl nicht bestätigen. „Damit haben wir in den nächsten Monaten für notwendige Restrukturierungsmaßnahmen die nötige Liquidität“, sagte er lediglich. „Wir sind wieder auf sicherem Boden“, fügte er hinzu. Der Verkauf betreffe 300 Mitarbeiter und ein Umsatzvolumen von 65 Mill. Euro.

Bereits im Oktober 2005 hatte Rölfs den Verkauf der profitablen Aktivitäten im Gleisbau angekündigt, um die Insolvenz des Baukonzerns zu vermeiden. Der auch als Dienstleister für die Bergbauindustrie tätige Konzern habe seine Kreditlinien bei verschiedenen Banken von knapp 30 Mill. Euro weitgehend ausgeschöpft, hatte Rölfs damals gesagt. Im kommenden Jahr will HDH früheren Angaben wieder Gewinne schreiben.

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