Verkauf des Additiv-Geschäfts
Süd-Chemie stößt Sparte ab

Die Süd-Chemie trennt sich von Geschäftsaktivitäten und will so die Konzentration aufs Kerngeschäft voranbringen.

dpa-afx MÜNCHEN. Neben dem Geschäft mit so genannten rheologischen Additiven, also Zusätzen, die das Fließverhalten von Produkten beeinflussen, werde auch das Additiv-Geschäft für kohlefreie Durchschlagpapiere an das US-Unternehmen Rockwood Specialties Group Inc. abgegeben, teilte die Süd-Chemie AG am Mittwoch in München mit. Den Umsatz der betreffenden Aktivitäten bezifferte das Unternehmen auf insgesamt rund 42 Mill. Euro. Über die Höhe des Kaufpreises sei Stillschweigen vereinbart worden.

Rockwood werde alle 125 Mitarbeiter des Bereichs Rheologie übernehmen, die hauptsächlich an Standorten im bayerischen Moosburg und in Louisville (Kentucky/USA) beschäftigt seien, hieß es. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die EU-Kartellbehörden.

Süd-Chemie will sich auf die Kerngeschäftsfelder Katalyse, Lebensmittel- und Futtermitteladditive, Produkte für Gießereien und funktionelle Verpackungen sowie Energie- und Umwelttechnik konzentrieren.

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