Verkauf
Deutsches Unternehmen kauft Ford-Werk

Für das gefährdete Ford-Werk in Blanquefort im Westen Frankreichs hat sich ein deutscher Käufer gefunden. Die Jobs der 1 600 Beschäftigten sind laut der französischen Regierung gerettet.

HB PARIS. "Die Fabrik wird nicht geschlossen. Alle Arbeitsplätze sind gesichert", sagte die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde am Montag dem Fernsehsender "France 2". Ford wollte das Werk, in dem Getriebeteile hergestellt werden, im nächsten Jahr dichtmachen.

Lagarde sagte, der Käufer sei ein deutsches Familienunternehmen, das Komponenten für die Automobil- und die Windkraftindustrie herstellt. Einen Namen nannte sie nicht.

Einem Bericht der Regionalzeitung "Sud Ouest" zufolge handelt es sich um die Johann Hay aus Bad Sobernheim bei Mainz. Hay und Ford waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die 1925 gegründete Firma Hay würde mit dem Zukauf auf mehr als die doppelte Größe wachsen. Sie beschäftigt in zwei Werken am Firmensitz und in Bockenau 1 300 Mitarbeiter und produziert Motor-, Getriebe und Achskomponenten für große Autohersteller.

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