Verkauf gescheitert
GE bleibt auf Eisenbahn-Leasing sitzen

Seit drei Jahren versucht der US-Mischkonzern GE, seine Eisenbahn-Leasingsparte zu verkaufen. Jetzt soll ein weiterer Versuch gescheitert sein. Eine Bestätigung steht noch aus. Doch es gibt schon erste Rückschlüsse.
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New YorkDer US-Mischkonzern General Electric ist Kreisen zufolge erneut mit dem Versuch gescheitert, seine Eisenbahn-Leasingsparte abzustoßen. Der Verkauf hätte dem Siemens-Konkurrenten rund drei Milliarden Dollar in die Kasse spülen können, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Dienstag.

Der zweite Fehlversuch innerhalb von drei Jahren deutet auf Schwierigkeiten von GE hin, das Leasinggeschäft trotz verbesserter Kreditkonditionen zu finanzieren. Die mit dem Verkauf beauftragte Großbank Morgan Stanley hätte Interessenten eine Teilfinanzierung angeboten, sagte ein Insider. Die Konditionen hätten den potenziellen Käufern aber nicht zugesagt.

General Electric war auf Anfrage zunächst nicht zu erreichen, Morgan Stanley wollte sich nicht äußern.

Mit den Verhandlungen vertraute Personen hatten Reuters zuvor berichtet, dass mehrere private Beteiligungsgesellschaften für die Sparte geboten hätten, darunter ein Konsortium aus Warburg Pincus und TPG Capital oder auch Cerberus Capital Management und Apollo Management.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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