Verkauf von Heidelberger Druckmaschinen
Geldsegen für den RWE-Konzern

Der Energiekonzern RWE ist mit dem Verkauf seiner letzten großen Industriebeteiligung ein großes Stück auf dem Weg zum reinen Energie- und Wasserkonzern vorangekommen. Dabei spült die Veräußerung der Anteile an Heidelberger Druckmaschinen 1,3 Milliarden Euro in die RWE-Kassen.

HB DÜSSELDORF. Der Gesamterlös ergebe sich aus einer kombinierten Transaktion von direkter Aktien-Offerte und Umtauschanleihe, teilte RWE am Freitag in Essen mit. 34,9 % des Aktienkapitals seien direkt bei institutionellen Investoren platziert worden. Der Streubesitz bei Heidelberger habe sich auf 56,9 % mehr als verdoppelt.

RWE besaß 50,02 % am weltweit größten Druckmaschinenhersteller. Größere Aktienpakete halten inzwischen nur noch die Finanzhäuser Commerzbank, Allianz und Münchener Rück. RWE hatte die Trennung am Mittwoch, einen Tag vor Beginn der weltgrößten Druckmesse Drupa in Düsseldorf angekündigt.

Zur Bedienung der Umtauschanleihe in drei Jahren bleiben 12,9 Mill. Aktien von Heidelberger noch in RWE-Besitz. Der Umtauschpreis betrage 35,8 € je Aktie, teilte RWE mit. Das entspreche 35 % über dem festgelegten Preis bei der Aktienplatzierung. Die Aktie wurde damit zu 26,50 € je Aktie verkauft, wie Reuters bereits zuvor aus Bankenkreisen erfahren hatte.

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