Verkauf von Jaguar und Land Rover
Ford-Chef besorgt über Subprime-Krise

Der US-Autokonzern Ford will trotz der Krise an den Kreditmärkten am Zeitplan für den Verkauf der britischen Luxusmarken Jaguar und Land Rover festhalten. Ford-Chef Alan Mulally äußerte sich allerdings besorgt über die Unbeständigkeit der globalen Kreditmärkte.

HB DEARBORN. Die Situation ändere jedoch nichts am Zeitplan für den Verkauf, sagte Mulally am Mittwoch. Der Chef des Europageschäfts und der Luxussparten, Lewis Booth, sagte, das Unternehmen hoffe, bis spätestens Anfang 2008 neue Details zum Verkauf der beiden Marken zu haben. Anfang des Monats hatte eine Zeitung unter Berufung auf Kreise berichtet, Ford wolle den Verkauf von Jaguar und Land Rover bis Ende September abschließen. Der zweitgrößte US-Autobauer hatte kurz zuvor eine Prüfung erster Interessenbekundungen für die Marken angekündigt.

Mulally sagte weiter, die aktuellen Wirtschaftsbedingungen in den USA erschwerten die Bemühungen, Ford dauerhaft zurück in die Gewinnzone zu bringen. Er verfolge die Entwicklung des Verbrauchervertrauens genau.

Vor kurzem hatten Ford und der Konkurrent General Motors wegen der US-Immobilienkrise ihre Prognosen für die US-Autoabsatzzahlen in diesem Jahr gesenkt. Die Absatzzahlen in dem Land sind seit Frühling gesunken, vor allem im Juli wurden deutlich weniger Autos verkauft. Ford will im Zuge seiner Sanierung ein Drittel der Stellen in Nordamerika abbauen.

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