Verkauf von Ölplattformsparte
Bouygues mit Umsatzrückgang

Der französische Mischkonzern Bouygues hat im ersten Halbjahr 2003 in Folge des Verkaufs seiner Ölplattformsparte Bouygues Offshore einen Umsatzrückgang um 5,8 % verzeichnet.

Reuters PARIS. Ohne Berücksichtigung der Umsatzausfälle wegen des Verkaufs von Bouygues Offshore sei der Umsatz stabil gewesen, teilte das unter anderem in den Bereichen Baugewerbe, Telekommunikation und Medien tätige Unternehmen am Dienstag in Paris mit. Die Umsatzanstiege in den Schlüsselbereichen Medien und Telekommunikation hätten den Umsatzrückgang des Baubereichs wettgemacht.

Der Konzernumsatz sei in dem Halbjahr auf 10,191 Mrd. € gesunken von 10,813 Mrd. € im Vorjahreszeitraum, teilte Bouygues mit. Von Reuters befragte Analysten hatten den Umsatz mit 10,208 Mrd. € vorausgesagt.

In der Mobilfunksparte Bouygues Telecom stieg der Umsatz den Angaben zufolge um 13,5 % auf 1,577 Mrd. €. Auch im Unternehmensbereich Telekom-Medien sei ein Umsatzanstieg um neun Prozent erzielt worden. In der Bausparte des Unternehmens sei dagegen der Umsatz - unter anderem in Folge des Verkaufs von Bouygues Offshore - um 12,3 % auf 5,991 Mrd. € gesunken. Bouygues hatte voriges Jahr die Offshore-Tochter an den italienischen Öl-Service-Anbietern Saipem verkauft.

Der Kurs der Bouygues-Aktie stieg am Dienstag in einem festeren Marktumfeld um 1,32 % auf 23,05 €.

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