Verkauf von Randaktivitäten
Ketchup-Riese Heinz setzt auf große Marken

Der amerikanische Lebensmittelkonzern Heinz will nach einer erfolgreichen Restrukturierung seines nordamerikanischen Geschäfts auch seine Engagements im Ausland durchforsten.

HB PITTSBURGH. Heinz plant, seine HAK-Fertiggemüse-Marke in Nordeuropa zu verkaufen. Zudem sollen das Fisch- und Tiefkühlkost-Geschäft in Europa sowie die Geflügelsparte Tegel in Neuseeland überprüft werden. Dies hat der weltgrößte Ketchup-Anbieter am Donnerstag angekündigt. Das Unternehmen will sich strategisch auf Schlüsselkategorien wie Ketchup, Würzen, Soßen, Lebensmittel-Service, Babynahrung, Schnellgerichte und Imbiss-Produkte ausrichten. Heinz wird sich nach Darstellung von Konzernchef William R. Johnson auf die großen Marken konzentrieren, die bereits eine Marktposition auf den ersten beiden Plätzen erobert haben.

Heinz hat gleichzeitig seine Ergebnisse für das Schlussquartal und das gesamte Geschäftsjahr 2004/2005 (27. April) bekannt gegeben. Heinz steigerte den Umsatz im Gesamtjahr um 5,9 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar (7,1 Mrd Euro). Der Jahresgewinn schrumpfte auf 752,7 (Vorjahr: 804,3) Millionen Dollar oder 2,13 (2,27) Dollar je Aktie. Klammert man Sonderfaktoren aus, verdiente die in Pittsburgh beheimatete Gesellschaft 2,34 (2,20) Dollar je Aktie.

Der Quartalsgewinn stieg auf 206,5 (196,5) Millionen Dollar oder 58 (55) Dollar je Aktie. Klammert man Sonderfaktoren aus, legte Heinz im Schlussquartal des laufenden Geschäftsjahres auf 63 (58) Cent je Aktie zu. Der Quartalsumsatz stieg um fünf Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar, wobei die nordamerikanischen Produkt- und die Lebensmittel- Service-Sparten starke Ergebnisse verbuchten. Dass Geschäft in Lateinamerika, Australien und Neuseeland lief ebenfalls gut. Dagegen gab es in Europa einen Absatzrückgang.

Heinz erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von vier bis sechs Prozent und einen Gewinn von 2,35 bis 2,45 Dollar je Aktie.

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