Verkauf von Traditionsunternehmen Fahrradhersteller Mifa gibt sich optimistisch

Der Fahrradhersteller Mifa hofft beim anstehenden Verkauf einen „beachtlichen Preis erzielen“ zu können. Das Traditionsunternehmen hatte am Montag Insolvenz anmelden müssen, soll aber ausgezeichnet sanierbar sein.
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Der insolvente deutsche Fahrradbauer Mifa rechnet bei Verkauf mit einem hohen Erlös. Quelle: dpa

Der insolvente deutsche Fahrradbauer Mifa rechnet bei Verkauf mit einem hohen Erlös.

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FrankfurtDer traditionsreiche Fahrradhersteller Mifa aus Sangerhausen in Sachsen-Anhalt wird sich nach Ansicht seines Chefs Stefan Weniger gut verkaufen lassen. „Ich bin guter Dinge, dass wir am Ende des Tages einen beachtlichen Preis erzielen werden“, sagte Weniger der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Mittwoch. Mifa habe ein „Riesenpotenzial“, und das würden viele Investoren auch erkennen. Er rechne mit einem regen Interesse.

Mifa hatte am Montag Antrag auf Eröffnung der Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt, weil der vorgesehene Einstieg des indischen Fahrradherstellers Hero gescheitert war, der auch Verluste der vergangenen Jahre ausgleichen sollte. Die Auftragsbücher sind aber nach Angaben des Unternehmens gut gefüllt; an der positiven Einschätzung der Sanierungsfähigkeit von Mifa habe sich nichts geändert.

Bei den „Mitteldeutschen Fahrradwerken“ (Mifa) arbeiten rund 600 Menschen. Der traditionsreiche Betrieb ist nach eigenen Angaben der gemessen am Absatz größte deutsche Fahrradhersteller. Schwerpunktmäßig baut Mifa Fahrräder im Auftrag von Großabnehmern - darunter für Einzelhandelsketten, die Deutsche Post, Verleihsysteme oder Autohersteller.

  • afp
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