Verkauf von Werken geplant
Villeroy & Boch steigert Gewinne deutlich

Während der Keramik- und Sanitärspezialist im Bereich Fliesen seine Verluste vergrößert hat, konnte im Geschäftsfeld Bad und Küche nach langer Zeit wieder ein Umsatzplus verzeichnet werden. Auch liegt der Auftragsbestand mit 16,1 Millionen Euro weit über dem des Vorjahres.

HB FRANKFURT. Im ersten Quartal des Jahres hat das saarländische Unternehmen Villeroy & Boch den Vorsteuergewinn deutlich steigern können. Wie der im SDax gelistete Konzern am Donnerstag bekannt gab, sei der Gewinn dabei von 2,7 Mill. Euro im Vorjahr auf 4,6 Mill. Euro gestiegen.

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Den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) bezifferte die Firma mit 7,7 (Vorjahreszeitraum: 5,7) Mill. Euro. Den Umsatzes des ersten Quartals von 251,5 (238,1) Mill. Euro hatte Villeroy & Boch bereits Mitte April bekannt gegeben. Den Auftragsbestand zum Quartalsende bezifferte die Gesellschaft mit 70 Mill. Euro. Damit habe er um 16,1 Millionen Euro über dem des Vorjahres gelegen.

Besonders gut habe sich das Geschäftsfeld Bad und Küche entwickelt, in welchem nach einer „langen Zeit der Stagnation erstmals wieder ein deutliches Umsatzplus“ erreicht worden sei, hieß es. Dagegen sei im Geschäftsfeld Fliesen der Verlust ausgeweitet worden. Diesen Bereich will Villeroy & Boch über den Verkauf von Fliesenwerken und eine weitere Straffung der Produktion sanieren.

2003 war der Konzern wegen rückläufiger Nachfrage und Umstrukturierungskosten in die roten Zahlen geraten. Für das laufende Jahr bekräftigte die vor allem für Geschirr und Sanitär-Einrichtungen bekannte Firma ihre Erwartungen, den Umsatz zu verbessern und ein positives Ergebnis auszuweisen. Villeroy & Boch will seine internationale Präsenz ausbauen und konzentriert sich dabei vor allem auf Nordamerika, Skandinavien und China. Außerdem hat die über 250-jährige Firma ein neues Franchise-Konzept zum Vertrieb ihrer Sanitär-Produkte gestartet und plant die Einführung einer billigen Zweitmarke.

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