Verkaufsdruck
Händler-Boykott bei BMW

Einem Medienbericht zufolge ist ein offener Streit zwischen dem Autohersteller BMW und seinem Händlerverband ausgebrochen. Grund sind demnach die bis zum Jahresende vereinbarten Liefermengen - die Händler sehen sich nicht mehr in der Lage, so viele Fahrzeuge abzusetzen.

HB MÜNCHEN. Das berichtet die Branchenzeitung "Automobilwoche". Die Händler seien aufgrund der Absatzkrise nicht in der Lage, die im Juli 2008 vereinbarten Fahrzeugpakete bis Jahresende abzunehmen und verlangen eine Reduzierung auf 80 Prozent. Die wirtschaftliche Situation der Händler lasse keine andere Lösung zu.

Über die Liefermenge soll es bei einer Sitzung des Vertriebsausschusses zu einem Eklat gekommen sein. Der Verband habe das Treffen mit BMW nach der Eröffnung wegen unzumutbarer Mengenvorgaben abgebrochen. BMW reagierte auf das Verhalten mit Unverständnis. "Wir fahren die Produktion für Deutschland um 7 500 Fahrzeuge zurück und vermarkten Autos vermehrt im europäischen Ausland", hieß es. Der Druck auf die deutschen Händler sei deshalb nicht so groß, sagte ein BMW-Sprecher der Zeitung. Er forderte den Händlerverband auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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