Verkaufsrückgänge in Deutschland und den USA: Audi startet erneut in Rekordjahr

Verkaufsrückgänge in Deutschland und den USA
Audi startet erneut in Rekordjahr

Einsparungen und Prozessverbesserungen im abgelaufenen Geschäftsjahr bescheren der VW-Tochter Audi auch in diesem Geschäftsjahr gute Aussichten. Die Ingolstädter erwarten das zehnte Rekordjahr in Folge und peilen einen deutlichen Absatzanstieg an.

HB INGOLSTADT. Nach einem guten Start ins neue Jahr erwartet die Ingolstdäter VW-Tochter Audi 2005 das zehnte Rekordjahr in Folge. Wir erwarten, dass das Jahr 2005 durch die volle Verfügbarkeit unserer jungen Produktpalette ein weiteres Rekordjahr für Audi wird“, sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Dienstag in Ingolstadt. Der Absatz solle deutlich steigen. „Wir sind mit deutlichem Schwung in das Jahr 2005 gestartet, der Auftragsbestand liegt deutlich über unseren Erwartungen.“ Ein Sprecher sagte, alleine in Deutschland lägen etwa ein Drittel mehr Kundenaufträge vor als Jahresfrist. Bis spätestens 2008 will der Konzern mit neuen Baureihen und Varianten beim Absatz der Marke Audi die Millionen-Schwelle knacken. Die Aktie der Audi-Muttergesellschaft VW notierte mit 37,56 Euro am Dienstag um 1,1 Prozent schwächer.

Audi steigerte den Konzerngewinn 2004 vor Steuern um 3,7 Prozent auf 1,142 Milliarden Euro. „Wir konnten die ersten Früchte der erfolgreichen Prozess- und Kostenoptimierungen ernten“, sagte Finanzvorstand Rupert Stadler. Unter dem Strich ergab sich ein Rekordgewinn von 871 (2003: 811) Millionen Euro, das operative Ergebnis kletterte auf 1,24 (1,05) Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 4,7 Prozent auf 24,5 Milliarden Euro zu.

Audi hatte für 2004 ursprünglich lediglich ein Ergebnis auf Vorjahresniveau angekündigt. Das abgelaufene Geschäftsjahr war damit beim Gewinn das neunte Rekordjahr in Folge, bezogen auf den Absatz sogar das elfte. Bereits im Januar hatten die Ingolstädter die Verkaufszahlen für 2004 veröffentlicht. Demnach wuchs der Absatz der Marke Audi nicht zuletzt dank neuer Modelle wie der A6 Limousine, dem A8 Zwölfzylinder und dem viertürigen A3 Sportback weltweit um 1,2 Prozent auf 779.441 Fahrzeuge. In den wichtigen Märkten USA und Deutschland musste das Unternehmen allerdings Verkaufsrückgänge hinnehmen.

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