Verkaufsverhandlungen
Jack Wolfskin bestätigt Gerüchte

Jack Wolfskin hat Gerüchte über einen möglichen Verkauf an Blackstone bestätigt. Das Unternehmen aus Hessen stehe mit dem Investor in exklusiven Verhandlungen. Rund 700 Millionen Euro sollen als Preis im Gespräch sein.
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FrankfurtDer Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin steht vor einem Verkauf an den Finanzinvestor Blackstone. Die Eigentümer der Firma aus dem hessischen Idstein, Quadriga Capital und Barclays Private Equity, bestätigten am Freitag, dass sie exklusiv mit Blackstone über Jack Wolfskin verhandeln. „Ziel aller Beteiligten ist ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen im dritten Quartal 2011“, erklärte Quadriga. Der künftige Eigentümer solle das Wachstum fördern und die Internationalisierung der Marke vorantreiben.

Die Verhandlungen über den Verkauf seien in den letzten Zügen, hatte Reuters am Mittwoch von vier mit der Transaktion vertrauten Personen erfahren. Als Preis seien rund 700 Millionen Euro im Gespräch. Damit kommt ein Eigentümerwechsel voraussichtlich doch noch zustande, nachdem Barclays und Quadriga den Verkauf im April eigentlich abgeblasen hatten, weil ihnen die Offerten für den Hersteller von Funktionskleidung, Rucksäcken, Zelten und Schlafsäcken nicht hoch genug waren.

Sie hatten sich Kreisen zufolge mehr als 800 Millionen Euro für Jack Wolfskin vorgestellt. Die Gebote hatten damals Insidern zufolge bei gut 600 Millionen Euro gelegen. Nun hat Blackstone offenbar nachgelegt. Der Finanzinvestor habe den Kontakt nie abreißen lassen, nachdem der Prozess gestoppt worden war, hieß es in den Kreisen. Barclays und Quadriga hatte 2006 gerade einmal 93 Millionen Euro gezahlt. Mittlerweile wird die Marke mit der Wolfspfote von manchen Experten mit bis zu einer Milliarde Euro bewertet.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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