Verkaufszahlen
Kopf-an-Kopf-Rennen der Autoriesen

Der Kampf um die Weltmarktführung in der Autoindustrie ist spannend. Zumindest im zweiten Quartal hat Toyota den Spitzenplatz an General Motors abgeben müssen. Doch der Vorsprung ist hauchdünn – auch vor Volkswagen.
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TokioDie Jagd der großen Rivalen um die Krone der weltweiten Nummer Eins in der Autobranche wird immer enger. Zwar konnte der japanische Branchenprimus Toyota bezogen auf das erste Halbjahr seine Spitzenposition trotz eines Absatzrückgangs um 1,2 Prozent verteidigen. Die Rivalen General Motors und Volkswagen rücken aber auf; im zweiten Quartal konnte GM den japanischen Konkurrenten bereits überholen.

Die Toyota-Gruppe, zu der auch Daihatsu und Hono Motors gehören, setzte insgesamt 4,9 Millionen Fahrzeuge ab, wie der Konzern am Freitag bekanntgab. Die Nummer zwei, General Motors, konnte den Absatz um 3,9 Prozent auf 4,85 Millionen Autos steigern, gefolgt von VW mit rund 4,7 Millionen Autos und einem Plus von 5,5 Prozent.

Während GM in den drei Monaten bis Juni nach Angaben der US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg 2,49 Millionen Autos an den Mann brachte, kam die Toyota-Gruppe auf nur 2,48 Millionen. VW verkaufte 2,39 Millionen Autos. Die Wolfsburger arbeiten sich jedoch auf ihrem Weg an die Weltspitze an GM heran. VW verringerte den Abstand zum Rivalen aus Detroit im ersten Halbjahr auf rund 150.000 Stück. Vor einem Jahr hatte der Abstand noch rund 220.000 betragen.

Während die US-Amerikaner auf dem heimischen Markt kräftig zulegen konnten, mussten sie in Europa und in geringerem Maße auch in Südamerika Einbußen hinnehmen. Allerdings hatte auch Volkswagen zuletzt unter dem schwachen Automarkt in Europa gelitten.

Der VW-Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2018 zur Nummer eins der Branche aufzusteigen. Dazu müssen die Wolfsburger neben GM auch Toyota überholen. Toyota stand vergangenes Jahr an der Spitze. Dass die Japaner ihre Position im ersten Halbjahr dieses Jahres verteidigen konnten, lag vor allem am robusten Absatz in Nordamerika.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • VW hat sich von China völlig abhängig gemacht. Sollte die chinesische Regierung den jetzigen Kurs beibehalten, dann wird VW heftige Probleme bekommen. An 2018 sollte man da lieber nicht denken. Man hängt da völlig wirren Träumen nach.

  • Mit der von seinen Altaktionären gestohlenen Firma wird GM nicht lange Freude haben.
    Die Kostensteigerungen in der bürokratischen Hinterhofbude werden schon bald wieder deren Innovationsgrad schlagen.
    Kunststück, man hat die alte Firma ja auch nicht verscherbelt, sondern bastelt uneinsichtig vor sich her wie zuvor.

  • Mal wieder eine wichtige Meldung für all jene, die Opel das Aus wünschen: GM ist weltweit erfolgreich und Opel (Entwicklung) trägt einen großen Beitrag dazu bei.

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