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Verkaufszahlen: VW knackt Acht-Millionen-Marke

Gute Stimmung bei VW: Der Volkswagen-Konzern hat zum ersten Mal in seiner Geschichte mehr als 8 Millionen Autos pro Jahr verkauft. Zuwächse gab es vor allem in China, Deutschland und USA.

Das Emblem des Automobilherstellers Volkswagen. Quelle: dapd
Das Emblem des Automobilherstellers Volkswagen. Quelle: dapd

DetroitVolkswagen hat im abgelaufenen Jahr wie angekündigt weltweit mehr als acht Millionen Fahrzeuge verkauft und damit den japanischen Rivalen Toyota hinter sich gelassen. Konzernchef Martin Winterkorn sagte am Sonntagabend vor der Detroiter Automesse, der Konzern habe 8,156 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Einschließlich der schwedischen LkW-Tochter Scania hätten die Auslieferungen 8,215 Millionen Einheiten erreicht.

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Bis 2018 will Europas größter Autobauer mehr als zehn Millionen Fahrzeuge losschlagen, damit auch die Opel-Mutter General Motors hinter sich lassen und an die Weltmarkt-Spitze rücken.

Übersicht in Bildern Was der US-Passat zu bieten hat

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Auf die Frage von Reuters, ob der Konzern angesichts der hohen Steigerungsraten die Ziele nicht vorziehen sollte, sagte Winterkorn, „zunächst“ blieben diese so bestehen. Winterkorn bekräftigte, dass Volkswagen an seinem Plan festhalte, mit der Porsche Automobil Holding zu fusionieren. VW und Porsche hatten ihr ursprüngliches Ziel, bis Ende 2011 zu verschmelzen, wegen juristischer Risiken auf Eis gelegt.

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Der Konzern aus Wolfsburg hat sich selbst das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2018 mit einem Absatz von mehr als 10 Millionen Stück der größte Autobauer der Welt zu werden.

  • 09.01.2012, 09:55 UhrAllace64

    Volkswagen hat eine beeindruckende Phase kontinuierlichen Wachstums und hervorragender Produktpolitik hinter sich. Auch das Management des Konzerns hat sehr viel richtig gemacht. Die Grundlage dazu hat Herr Piech geschaffen, der konsequent zuerst Audi, dann VW entrümpelt hat. Herr Winterkorn hat den Konzern, anders als Herr Piech in einer anderen Phase der Entwicklung weiter nach vorne gebracht. Marksteine dieser Entwicklung waren:
    1. Das sehr frühzeitige Engagement von VW in China noch vor der geänderten Wirtschaftspolitik Chinas
    2. Die konsequente Strategie Audi zu einer Premiummarke zu entwickeln.
    3. Das frühzeitige Engagement von VW mit Skoda in der Wendezeit. VW hat erkannt, dass Skoda nicht nur eine angesehene Marke im Ostblock war, sondern auch ein an Ostmaßstäben gemessen, tiefgestaffelter Konzern, den man sich auf die Bedürfnisse von VW zugeschnitten hat.
    4. Die Modell- und Produktpolitik, die sich am Markt und seinen Bedürfnissen orientiert, durch den modularen Querbaukasten (MQB) Kosteneffizienz und Synergien zu optimieren in einer Zeit als die Wettbewerber noch einzeln entwickelten. Im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern, die, wie zum Beispiel Ford, eine Marke nach der anderen übernahmen und dann wieder veräußerten, kann VW durch das MQB Konzept eine Marke nach der anderen dem Konzern zuführen und so integrieren, dass Synergien maximal genutzt werden und Positionierungen am Markt erfolgreich sind.
    5. Der Ausbau des Konzerns über die gesamte Breite der Fahrzeugtechnologie mit dem Zukauf von Scania und MAN wird wird die Nutzfahrzeug-Kompetenz von des VW-Konzerns ausgebaut.
    VW ist im vergangenen Jahr um rund 1 Million Fahrzeuge gewachsen. Das muss verdaut werden. Wie schnell man stürzen kann, sieht man an GM und Toyota, die aus unterschiedlichen Gründen harte Zeiten in kürzester Zeit erlebten.
    Der Volkswagen Konzern wird sein nächstes Meisterstück in Indien abliefern müssen. Dieser Markt wird durch andere Gesetze bestimmt als MQB.

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